Publiciteit en Recensies Radio

PERS IK, ZEEUWS MEISJE/ radio

I ZEELAND GIRL Jury rapport PRIX EUROPA 2002 Radio

foto: Mechteld Jansen, actrice Angelique de Bruijne

This Dutch monologue creates an immensely rich image of a woman’s life. She inhabits a landwhere life is good and the butter creamier than elsewhere. But it is also a place, as she puts it herself, where men always ‘find her hole”. It seems she has resigned letting everything happen to her, but one day she punishes the obscure element of country life, setting fire to the farm, thus killing a number of men. She leaves for the city where she reacts with the same naive and rigorous attitude. ‘I Zeeland girl’ has an extraordinarily strong narrative power, creating a wonderful portrait of a woman who never allowed her to be mad no matter what cruel conditions she is subjected to. The writing has high poetic values and the production lifted up this woman’s story to a beautiful epic with a grand panorama setting created through a masterly use of music and sounds. The excellent actress brought this fierce and extraordinary woman without any pathos but with an amazingly convincing strength.

NRC HANDELSBLAD, 24 September 2001
Misdadige Zeeuwse/ Radio

Obsessief, dat is het beste woord om de hoorspeluitzending ‘Ik Zeeuws meisje’ te karakteriseren. Actrice Ricky Koole speelt de tekst die Marjolein Bierens schreef over een Zeeuws meisje dat opgroeit in het romige Zeeuwse land. Maar het boerenleven is voor haar een regelrechte verschrikking. Ofschoon ze drie onderbroeken draagt, twee paar kousen, een skibroek en wat nog meer om zich de mannen van het lijf te houden, weten dezelfde mannen-, boeren en knechten-, altijd wel een gaatje te vinden. Met plastische soms heftige beelden vertelt Koole in hoog tempo het verhaal van de ontworteling van het Zeeuwse meisje. Het zijn krachtige middelen die regisseur Marlies Cordia en schrijfster Marjolein Bierens oproepen. Om aan te geven dat het leven voor het jonge kind eentonig is benut  de schrijfster de stijlfiguren van de herhaling. (….). Doordat de heldin boerendochter is leert zij al vroeg omgaan met de ruwe krachten van de natuur. Wanneer zij door een van de mannen die altijd ruiken naar sekshonger, bevrucht wordt en een miskraam krijgt, begint ze een wraakactie tegen alles wat op haar weg komt. Ze steekt de mannen overhoop, sleept hen in een schuur en zet de fik erin. Ze trekt naar de grote stad waar ze in de prostitutie terecht komt. Wanneer de klanten haar weigeren te betalen voert ze opnieuw haar vernietigende acties uit. Componist Jeroen Kuitenbrouwer voorziet de stem van Koole van een soundtrack die er evenmin om liegt. (…..).. Bij nadere beschouwing klinkt ‘Ik Zeeuws meisje’ als het relaas over hoe een aanvankelijk onschuldige en weerloze boerendochter op het slechte pad geraakt. Allereerst het pad van de prostitutie, Vervolgens dat van de op wraak beluste misdaad. Het intrigerende is dat de grens van het fatsoen naar waanzin geleidelijk aan wordt overschreden. Door de montere toon van Koole’s stem lijkt haar misdaad volkomen gerechtvaardigd. Dat is het gevaar van deze tekst : al zegt ze nog zulke gruwelijke dingen, als luisteraar ben je geneigd haar op haar word te geloven.
Kester Freriks

SCHELMENHAFTE HELDIN/Radio

Ein Mädchen vom Lande erzählt. Im Hintergrund gackern Hühner, zwitschern Vögel, kurz: Landleben pur. Idyllisch ist es dort freilich nicht. Das Mädchen aus Seeland, das sich später die “Maria Magdalena der Molkereiprodukte’ nennen wird, ist zunächts mal die ‘Kuh, die von der ganzen Männerfamilie bestiegen wird. Bis es ihr reicht, bis sie tötet, und dies auch auf  ihrer anschließende Fahrt durch die Niederlande und die ganze Welt immer tun wird. Dabei nimmt sie kaum etwas wirklich schwer. Das Leben ist nicht gut, das weiß sie. In naiver Gleichgültigkeit steht sie es durch, wirkt wie die Heldin eines modernen Schelmenromans.
Dabei ist sie alles andere als auf der  Höhe der zeit, denn die Niederländerin Marjolein Bierens hat ihre Hörspielfigur aus der Zeit heraus genommen. In der Tracht der Bauern fahrt die durch die Welt, eine Art ewiges Ausstellungsstück der niederländischer Tourismusindustrie. So darf ihr Schicksal beispielhaft verstanden werden. Es steht für alle misshandelten, ausgebeuteten Frauen, für alle ausbeutenden Männer auch.
Kein trauriges Hörspiel ist das, vielmehr ein sachliches, in dem weniger die form- ein konventioneller Monolog- überzeugt als in erster Linie der Text. (..)
Hans-Joachim Graubner

KRITSCH GEHORT / STUTTGARTER ZEITUNG 03.03.2004

HOLZPANTNEN
In Frau Antjes Holle: Ich, Mädchen aus Seeland/radio

Das Leben ist gesund und die Butter sahniger, dort, wo sie herkommt. Aber wer dem Mädchen vom Lande zuhört, den packt das Grausen. Vor dem Hintergrund eins akustischen Postkartenidylls entrollt sich die Geschichte einer jungen Frau, die stoisch erträgt, dass sie in jeder Hinsicht benutzt und erniedrigt wird. Bis sie mit der Empörung eines naiven Gemüts zurück schlägt. „Ich Mädchen aus Seeland’ ein Hörspiel der niederländischen Autorin Marjolein Bierens, ist ein groteskes Märchen zum Fürchten, ein Radio-Comic, der von unbarmherziger Rache erzählt- etwa so, als hätte Quentin Tarantino “Kill Bill” nicht als Extrakt von Martial-Arts-Kino und Spaghetti-Western, sondern mit Frau Antje in der Hauptrolle als Hörspiel inszeniert.
Im herbst 2002 erhielt Bierens für ihr beim holländischen Sender “HOS’ produziertes Stück den PRIX EUROPA. Nun hat der Südwestrundfunk eine deutsche Fassung eingespielt. Während die Schauspielerin Ricky Koole, die der Heldin ursprünglich einen so naiven wie beherzten Tonfall lieh, das Abgründige der Geschichte betonte, indem sie keine Abgrunde zu kennen schien, schlägt Kathrin Angerer, die in Kooles Holzpantinen tritt, einen anderen Ton an .(..)
Frank Kaspar
Frankfurter Algemeiner Zeitung, 28-02-2004

PERS LOUBNA!LOUBNA!/radio

Recording: Loubna! Loubna! German, actress: MIriam Abbas

KEINE GERECHTIGKEIT, HÖRSPIELTRILOGIE, SWR/Radio

Momentan lebe ich in einem der interessantesten Länder Europas. Als niederländische Schriftstellerin konnte man früher das Gefühl haben, die großen Ereignisse spielten sich anderswo ab, doch damit ist es jetzt vorbei
Margriet de Moor Schriftstellerin (Suddeutsche Zeitung,88/07)
Auch die Autorin Marjolein Bierens lebt in diesem klein Land unter dem Meeresspiegel. Wer ihre Hörspiele hort bekommt ein gefühlt dafür, was Margriet de Moor meint. In der Hörspieltrilogie, die wir ihnen in den kommende Wochen präsentieren, gewahrt Marjolein Bierens einen Blick in dieses‚ interessante Europa, das möglicherweise auch Angst macht und verunsichert. Die Autorin, und Regisseurin hat drei Hormonologe geschrieben, in denen junge Frauen zu Wort kommen. “Ich habe besonders vor dem Leben von Mädchen und Frauen großen Respekt und bewundere deren Kraft zu überleben, selbst wenn das Leben nicht gut zu ihnen ist und es für sie keine Gerechtigkeit gibt,“ sagt Marjolein Bierens. Mit dem Horspieltext ‘Ich das Mädchen aus Seeland’, fand sie als Autorin ihren eigenen Ton. 2002 wurde die niederländische Produktion mit dem Prix Europa als bestes europäisches Hörspiel ausgezeichnet. Die Geschichte spielt in Seeland, der tiefreligiösen niederländischen Provinz, in der Marjolein Bierens’ Vater aufgewachsen ist.
Ein Fernsehbericht über Mädchen-Gangs in Amsterdam bei denen es zur tödlichen Messerstecherei kam, für die Täterin allerdings keine Grund angeben konnte, warder Auslöser für Loubna!Loubna!. Beeindruckt von der unglaublichen Aggressivität, untersuchte  Marjolein Bierens, was es bedeutet, als marokkanisches Mädchen in den Niederlanden aufzuwachsen. Ihr war es ein Anliegen die Figur so nah heranzuholen, dass man quasi in ihrem Kopf, in ihrer Haut steckt; “Die Geschichte hat autobiografische Elemente und ich fühle mich Loubna’s Rastlosigkeit und ihrem Drang, zu entfliehen und ihr eigens leben zu finden, sehr nah.“
Motel Texel ist die Geschichte einer iranische Frau, die mit Mann und Kindern in die Niederlande auswandert und dort von ihren Mann sitzen gelassen wird, der mit den Kindern zurückkehrt in den Iran. Während ihres Urlaubs auf den Insel Texel, wo sich ein Auffangzentrum für Immigranten befindet, sei, so erzählt Marjolein Bierens, die Vorstellung einer orientalisch aussehende Frau entstanden, die verloren in der kalten, windigen und rauen Landschaft der Insel steht.

 

 

PERS MOTEL TEXEL/radio

FINANCIAL TIMES, CRITICS’ CHOICE, 21-11-2006

A 45-minutes monologue for an Iranian refugee in Holland, suddenly deserted by her husband who takes their children back to Teheran could become a melancholy monotone. In fact, radio 4’s Motel Texel is a spell-bindingly atmospheric piece, the initial desolation of the woman’s mood echoed by the bleakness of the island reception centre. Numbing grief and incredulity are followed by stoicism, a drifting into brief relationships, notably with a dune-watching beachwarden. Acceptance as an asylum-seeker leads to a hostel where other women mouth “whore” as they pass. As years go by she finds a certain hope. Marjolein Bierens script, translated by Joan Poort, recalls the painful simplicity of Jean Rhys. Hauntingly spoken by Bestebah Emran, it seizes your attention and never lets go. The dreamy music, uncredited, adds to Peter Kavanagh’s beautiful paced production.
Martin Hoyle (5 stars) ★ ★ ★ ★ ★

RADIOTIMES week 18th -24th November 2006

Monologues work particularly well on radio, especially when the voice of the performer makes that special connection and stimulates a stream of images in the listeners mind. The actor Betsabeh Emran, with her gentle poetical delivery, archives in here in what could have been an ultimately depressing story. She plays an Iranian refugee who returns to her motel room in the Netherlands to find her husband has taken himself and their young children back to Teheran. Her sorrow is profound, her sense of loneliness crushing, but she finds a limited level of hope in this bleak situation.
Jane Anderson

EEN LANGE WEG NAAR TEXEL

“ Het was een lange weg te gaan van Teheran naar Texel, ja naar Texel vanuit Teheran was een lange weg”, zegt de naamloze Iraanse vrouw, een vluchtelinge die in Nederland asiel zoekt. Zij is de hoofdpersoon in Motel Texel, het tweede hoorspel van Marjolein Bierens die met Ik Zeeuws meisje in 2002 de Prix Europa haalde voor het beste Europese Radiodrama. Met Motel Texel geeft Bierens de diepe zielenroerselen prijs van een asielzoeker uit Iran in Nederland, Zij, haar man, zoon en dochter komen uiteindelijk op Texel terecht.
De geciteerde zin geeft veel prijs van dit radiodrama, verteld door Johanna ter Steege. De Iraanse vrouw doet haar relaas in lang uitgesponnen zinnen die naarmate het stuk vordert, een steeds hoger ritme vereisen waarin de herhalingen haar obsessie uitdrukken. Daarginds op Texel, het eiland van wind en zee en wolken, krijgt haar familie weliswaar onderdak, maar haar man is plotseling verdwenen met de kinderen. Die man, Mohammed, staat voor de strenge kant van de islam. Het verlies van haar kinderen maakt de jonge moeder razend van wanhoop. Haar grote kracht is dat zij zich door niets kapot laat maken. Zoals ter Steeg haar rol vertolkt is overrompelend. Ze zing-zegt en maakt poëzie van Bierens taal. De vrouw wordt heen en weer geslingerd tussen Texel en Amsterdam enerzijds en Teheran anderzijds.. Ze kiest voor Nederland hoewel haar kinderen in Teheran van haar dreigen te vervreemden. Ze is hoopvol, wacht tot ze achttien worden. Ze besluit zich te ontdoen van haar zwarte sluiers. In een romantisch aangezette scène laat ze haar hoofddoeken op de straffe Texelse wind wegwaaien. Zij vergelijkt de wegvliegende doeken met de schim van een zwarte vrouw zoals zij ooit die ooit in Teheran is geweest, gebukt als zij daar ging onder het beklemmend geloof.
Marjolein Bierens en regisseur Marlies Cordia hebben een knappe eenheid weten te vinden tussen kracht en emotie. Jeroen Kuitenbrouwer maakt een soms surrealistisch geluidsdecor, waarin het krijsen van zeemeeuwen elektronisch wordt getransformeerd tot de kreten die uit een gekwelde ziel voortkomen. Dat is de diepste innerlijke stem van de Iraanse vrouw die bij aankomst op Texel schrikt; Had zij een visum aangevraagd voor de leegte? En toch herinnert de Texelse leegte van strand en zand haar aan de Iraanse woestenij.
Kester Freriks

NRC HANDELSBLAD, 27 okt 2003

De Volkskrant, 17 november 2014, Vincent Kouters

PERS KLEIN VERHAAL OVER MIJN BROER EN lK EN ONZE ZUS lN HET BOS/radio

Kleine Geschichte von meinem Bruder und mir und unserer Schwester im Wald) by Marjolein Bierens, translation by Alois Kindtner

De Duitse versie van het radiodrama ‘Klein verhaal over mijn broer en ik en onze zus in het bos’ (2009 NTR, nominatie Prix Europa) wordt op 14 juni uitgezonden door de Duitse SüdWestRundfunk. Zie voor Nederlandse versie op de website.

Hörspiel von Marjolein Bierens
Übersetzung aus dem Niederländischen von Alois Kindtner
Regie: Marlies Cordia / Felicitas Ott

Amarante ist mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Kendzo vor dem Bürgerkrieg in ihrer afrikanischen Heimat nach Holland geflohen. Ihre Schwester haben sie auf der Flucht verloren. Jetzt leben sie in einer kleinen Wohnung in Rotterdam. Doch die Mutter ist selten zuhause, immer wieder reist sie zurück nach Afrika, um die verschwundene Tochter zu suchen und Verwandte zu treffen. Solange ihr Bruder bei ihr ist, fühlt sich Amarante nicht unglücklich. Doch irgendwann hält es Kendzo nicht mehr zuhause aus, er haut ab und schlägt sich irgendwie auf der Straße durch. Amarante lässt er allein zurück. Bis er mit einer elektronischen Fußfessel wiederkehrt.

Mit: Ottelien Boeschoten und Stephanie Schönfeld
Regie: Marlies Cordia / Felicitas Ott
Produktion: NPS (Nederlandse Programma Stichting) 2009/SWR 2011

Alle Sendetermine:

14.06.2011, 19.20 Uhr, SWR2 Dschungel, SWR2

The German version of the radioplay ‘Little story about my brother and me and our sister in the woods’ will be broadcasted on June 14 by the SWR2. Translation Alois Kindtner, Direction Felicitas Ott.